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UOB - Ultima Online Bibliothek -: Dunkle Schatten XII
 
 

unkle Schatten XII

 

 

„Brenne“ kalter Hass spiegelte sich inAriakus Augen wieder. Zufrieden sah er wie die unheilvolle Armee in die Stadt einfiel.„Ihr armen unschuldigen Teufel“ flüsterte Ariakus höhnisch lächelnd. Sein Blickglitt über seine Armee des Schreckens welcher er Trincics Untergang befohlenhatte. Kreaturen deren Anblick alleine das Grauen in einem unbescholltenenBürger auslösen konnten. Aus den Augenwinkeln sah Ariakus wie einer derFleshrenderer eine ganze Familie auf einmal auslöschte. Säulen aus Feuerloderten überall bis hoch in die Lüfte und fraßen sich durch dasSandsteingemäuer der einst so schönen Stadt.

„Hilf mir“ die Stimme der alten Frau die verwundet vor ihm lagklang flehend. „Bitte hilf“ keuchte sie. Ariakus lachte und tötete sie miteinem Hieb seines Schwertes. „Schon viel besser“ grinste er und stieß dieLeiche mit seinen Stiefel beiseite. Es war Zeit Minax zu zeigen das er ihrerwürdig war.

 

Alun schob sich neben Refardeon“ Lasst das uns Magiererledigen. Das ist für uns keine Herausforderung“ erklärte er und zauberte eineWand aus blauem Licht. „Damit halten wir sie auf und können sie bequemerledigen“ erklärte er. Es gefiel ihm wie Lunae ihn voller Bewunderung ansah.

„Nur eine simple Paralyse Wand“ meinte Refardeon und zaubertezwei Bladespirits. „Damit muss ich mich noch nicht einmal anstrengen und kannzusehen wie die Klingengeister die Ettins für mich erledigen“

„Nun ich will mich da ja nicht einmischen aber ist es nicht sodas hier über all Ettins sind und das ihr Magier nur eine bestimmte Anzahl vonSprüchen sprechen könnt? Ihr müsst dazwischen ausruhen und neue Kräfte sammelnoder irre ich mich da?“ Drakul schob sich etwas vor und musterte die beidenZauberer.

„Wo liegt das Problem?“ Lunae spannte den Bogen und zielte.Sekunden später viel ein Ettin tödlich getroffen in sich zusammen. „Wir sindeine Gruppe und nicht nur zwei Magier“ fuhr sie fort und trat an Alun und undRefardeon vorbei.

 

„Die Magier nehmen sich diesen Gang zu unserer rechten vor undwir bleiben in Darlenes und Sarahs Nähe“ rief Highcon. Die schwere Hellebardelag leicht wie eine Feder in seiner Hand. „Die Biester sind nicht dumm“ riefBluesteelfire neben Shaliya. „Sie kommen nie alleine“ Refardeon wollte ihmwidersprechen aber kam nicht mehr dazu. Wie auf ein unsichtbares Kommando hin,erschienen fast zwei Dutzend Ettins die gewaltige Prügel in den Händen hielten.

Rachel und Aurora suchten Schutz bei Godiva. „Na was seid ihrmir für Hexen?“ lachte sie erheitert und baute sich schützend vor den beidenauf. Zu aller erstaunenen hielt sie ein Kryss in der Hand und ihrGesichtsausdruck machte deutlich, das sie es auch benützen würde.

„ACHTUNG!“ schrie Ovaron vom Ende der Gruppe aus und schlugauf eine Gruppe Ettins ein die sich ihnen von hinten näherte. „Ein Hinterhalt“schrie er und fällte zwei Ettins mühelos mit „Hoffnung“ seinem Schwert.Highcons Blick flog nach hinten um die Lage abzuschätzen. Es waren gut dreizehnEttins die einen Keil zwischen Ovaron und dem Rest der Männer getrieben hattenund sie von rechts und links angriffen. So das Ovaron einer plötzlichenÜbermacht von fast acht Ettins aufeinmal gegenüberstand.

Einer der Ettins schob sich unbemerkt hinter den Paladin undschlug mit aller Kraft auf ihn ein. Ovaron taumelte kurz, fing sich wieder undkämpfte weiter. Er ignorierte die stark blutende Kopfwunde die ihm der Ettinzugefügt hatte. Er wurde gebraucht und er würde alles geben und wenn es seinLeben verlangte, dann auch das.

Highcon hob die Hellebarde hoch in die Lüfte, er musste demPaladin helfen. Entschlossen wandte er sich um, als ihn ein kurzer Schreiinnehalten lies. Darlene und Sarah standen von drei Ettins umzingelt an der Wand.In ihren blassen Gesichtern stand die blanke Angst. Woelfin schoss an ihmvorbei und verbiss sich in der Kehle eines der Angreifer, so das Highconzunächst ihr helfen musste. Ein Hieb des Ettins und Woelfin würde sterben.

Hinter ihm stieß Ovaron einen langgezogenen Schmerzeslaut aus.„Verdammt helft ihm!“ brüllte Highcon während er selbst wie von Sinnen aufeinen Ettin einhob.

Ein unheimlich lautes Grunzen erklang und Hannington schossnach hinten um Ovaron zu helfen. Die Keule riss verheerende Lücken in die Reiheder Angreifer. „Sterbt ihr Kreaturen der Hölle“ keuchte er und schwang dieKeule wie von Sinnen. Highcon fällte die Ettins und zog Sarah und Darlene mitsich. Woelfin lief schnurrend um seine Füße herum, nahm Witterung auf undschnurrte.

Verblüfft sah Highcon zu wie Hannington unter den Ettinswütete. Er hatte ihrem neuen Führer so einiges zugetraut, das jedoch nicht. Alswäre er nicht mehr Herr seiner Sinne hob Hannington wild und unberechenbar aufdie Ettins ein. Einer nach dem anderen sank gefällt zu Boden. Dann, als auchder letzte getroffen zu Boden glitt, schwang er seine Keule noch ein letztesmal in die Lüfte, sprach ein Wort das keiner verstand und sank erschöpft aufdie Knie.

„Kümmert sich vielleicht wer um den Blechmann?“ knurrte Highconerschöpft. „Und wo zum Teufel sind die Magier abgeblieben?“

„Helft uns!“ kreischte Alun gefolgt von einem lang gezogenem„Aaaaahhhhhh“ Refardeons.

ren die ein Problem"



Der Chaoslord streckte sich zufrieden aufseinem Lager aus. Der schwere Rauch des Mandarakekrauts das er rauchtevernebelte ihm leicht die Sinne. Sein Blick glitt zu Minax die sich wiederanzog. „Was ist nun mit unserem Sohn? Wann werde ich ihn endlich zu Gesichtbekommen?“ sie lächelte. „Er ist schon hier, dein Sohn. Der Schatten der Dunkelheit“ erklärte sievoller Stolz. Sie machte eine lässige Handbewegung und kurz darauf tratSeductivo um die Ecke.

Ralgar musterte den jungen Mann kritisch. Er hatte seinen Sohnnie zuvor gesehen und eine besondere Ähnlichkeit konnte er auch nichtfeststellen. Aber er wäre nicht der Chaoslord, hätte er nicht eine ganzbesondere Art jemanden zu prüfen.

Er zog seinen Dagger und warf ihn pfeilschnell in die Richtungseines vermeintlichen Sohnes.

„Eine sehr nette Begrüßung Vater“ grinste Seductivo und wichdem Geschoss aus. Ralgar zeigte sich leicht beeindruckt, diesem Wurf warenbisher nur sehr wenige entkommen. „Oh Geliebter, selbst du kannst ihn nichttöten“ lächelte Minax stolz. „Und Schmerzen kenne ich keine Vater“ fügteSeductivo hinzu und griff nach dem Dagger der fest in der Felswandsteckengeblieben war. Mit Leichtigkeit zog er ihn heraus und schnitt sich ohnemit der Wimper zu zucken in die Handfläche. Ralgar sog leicht entsetzt die Luftein. Nicht wenige seiner Männer, und das waren durchweg harte Männer, zucktenzumindest leicht. Nicht so Seductivo.

„Nun gut. Es macht mich stolz dich hier zu sehen, mein Sohn“murmelte Ralgar und wies auf den Platz neben sich.

„Hör mir gut zu mein Sohn“ begann er. „Die Feinde haben sichzu einer Gruppe zusammengerottet und wollen sich uns entgegenstellen. Ich habees in dem Allsehenden Auge, der Kristallkugel deiner Mutter, gesehen. Und..“ ermachte eine kleine Pause. „Nun also ich werde das nicht dulden. Sie haben esschon einmal versucht und nun besitzen sie die Dreistigkeit es erneut zu wagen.Dem nicht genug ist ihre Gegenwehr wie ein Schlag in unser Gesicht. Eine Dirne,Barde, Tamer, Krieger und Magier und was weis ich noch. Gewöhnliches Volk dassich uns entgegenstelen will“ fuhr er wütend fort. Minax nickte zustimmend.

„Und was soll ich tun? Du erzählst mir das nicht ohne Grund,habe ich Recht?“ entgegnete Seductivo. Ralgar nickte. „Du wirst dir einen ausder Gruppe schnappen und ihn zu mir bringen, verstanden?“ Seductivo lächelte.„Das ist einfach“ „Du wirst demjenigen kein Haar krümmen, das werde icherledigen“ grinste Ralgar und sog gierig an seinem Mandarakeblatt. „Wie duwünscht Vater“. „Geh und hole mir wen. Sie sind in Despise“ befahl Ralgarzufrieden.

 

Beißender Rauch dran in Ariakus Augen. Überall um ihn herumbrannte es. Er trat angeekelt über mehrere Leichen und setzte seinen Weg durchTrinsic fort. Die Stadt der Ehre versank in Pein und Feuer und Ariakus tötetewas ihm unterwegs vor die Klinge kam. In seinen Gedanken war er wieder beiMinax. Ob sie ihn für würdig hielt an ihrer Seite zu bleiben? Ein unendlichesLeben lang? Ein kleines Kind tauchte vor ihm auf. Mit tränennassen Augen sah esihn an. Ariakus hob das Schwert. Die Augen des Kleinen wurden größer, blicktendirekt hinab auf seine Seele und er lies das Schwert sinken. Wütend auf sichselbst wandte er sich um und rannte ziellos davon.

 

Aurora bettete Ovarons Kopf liebevoll in ihrem Schoß und riebeine wohlriechende Tinktur über der Wunde. „Blutstillend“ flüsterte sie leiseund blickte ihm dabei tief in die Augen. Ovaron lächelte sie selig an. Sieschien mit ihren zarten Fingern den Schmerz mit wegzureiben. Dann schlug sieeinen sauberen Verband um die Wunde und half ihm sich aufzurichten. Godivabeobachtete die beiden unbemerkt und lächelte. Selbst ihr stärkstes Mittelkonnte die Gefühle der beiden für einander nicht vollkommen unterdrücken.

 

Highcon, Hannington und Lunae stürmten um die Ecke in den Gangvon wo die beiden Magier geschrieen hatten. „Was sind das für Wesen?“ stammelteAlun und deutete auf ein klobiges erdfarbenes Etwas. „Nur Erdelemente“ erklärteLunae und nahm eines der vier ins Visisir. „Ach so“ murmelte auch Refardeon.„Ich habe schon viel gesehen aber so was noch nie“ „Das ist nun wirklich nichtsweswegen man gleich so schreien muss“ knurrte Highcon und hob mit derHellebarde auf die Erdelementare ein.

„Das da schon eher“ sagte Lunae an seiner Seite und deute aufeinen Pulk Ettins die zusammen mit weiteren Erdelementen auf sie zu kamen.Hannington stieß ein seltsames Wort aus, grunzte und stürmte mit schwingenderKeule auf die Angreifer zu. „Verdammt!“ keuchte Highcon und lief zu Hannington.

 

„Kal Vas Flam“ schrie Alun und lies eine hohe Feuersäule umeinen Ettin erscheinen der diesen sofort tötete. „Ist das alles was du kannst.Nur ein siebter Zirkel Spruch?“ lästerte Refardeon „ In Vas Por“ murmelteRefardeon und lies die Erde beben. Ein Spruch der zum Glück nur Feinden Schadenzufügte. Alun grinste unbeeindruckt. „Vergeude nur dein Mana du Held“. Er hobseine Stimme an und erschuft mit einem schnellen „Vas Ort Grav“ einenKettenblitz der viele der Gegner zugleich angriff und schädigte. „Das kann ichauch“ Refardeon murmelte die gleichen Worte und auch er richtete genug Schadenan. Zwei der fast zwölf Gegner brachen zusammen.

Neben ihnen sirrten Lunaes Pfeile geradewegs und unaufhaltsamin ihr Ziel während Hannington und Highcon auf die Feinde einhoben als gäbe eskein Morgen mehr.

„Wir sollten weitergehen“ flüsterte Sarah Darlene zu. „Ja“antworte Darlene leise. Deyan schob sich näher zu den beiden Frauen heran undzupfte sich ein unsichtbares Staubkorn von seinem Hemd.

„Wo sind die anderen?“ keuchte Ovaron noch leicht geschwächtund trank dankbar von dem Met das ihn Aurora hinhielt. „Wo ist Refardeon? Ichhoffe ihm ist nichts passiert“ Rachel sah Godiva fragend an. „Alles in Ordnungmein Kind“ murmelte sie und schob sie sanft vorwärts. „Die anderen sind imNebengang und kämpfen. Wir sollten zusehen das wir weitergehen“ erklärte Godivaleise.„Wir warten auf Highcon“ bestimmte Ovaron.

Highcon pflügte sich mit der schweren Hellebarde durch einErdelement und schickte es mit kaltem Lächeln zu Boden. Er wollte schnellwieder in Woelfins nähe sein. Die Ettins waren schlau genug in mehreren Gruppenanzugreifen so das die andere Gruppe mit den Frauen nun kaum geschützt war.

Neben ihm knurrte Hannington, stieß Grunzlaute aus und schlugwild auf die Ettins ein. Bewundernd sah Highcon wie er zwei Ettins nacheinanderohne Mühe niederschlug. „Berserker“ entfuhr es dem Krieger.

Hannington schlug den letzen der Feinde zusammen und wandtesich mit irrem Blick um. Die Keule lag noch immer zum Schlag bereit in seinerHand. Mit seltsamen Worten stieß er Highcon einfach zur Seite und stürmte zuden Frauen.

„Stirb niedere Kreatur“ grunzte er , schwang die Keule in dieLuft und nahm Sarah ins Visier

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